Die MK 100 ist eine klassische Profilvitrine mit einem Boden und Deckel aus Holzwerkstoff, die Vertikalen bestehen aus dem Profil.

Hier ein Beispiel auf Rollen, die ein Sammler bei uns bestellt hat. Boden und Deckel aus KBS silber, allseitig aus Glas durchsichtig, die Profile sind Aluminium natur eloxiert, Fachböden aus Glas, Beleuchtung seitlich jeweils eine Schiene mit LED-Strahlern. Leider dürfen wir nicht zeigen, was in dieser Vitrine ausgestellt wird :-)





Vor nicht allzu langer Zeit wurden wir von der Goldschmiede im Hessenpark ankontaktiert, ob wir nicht auch individuelle Vitinen nach Kundenentwurf machen könnten. Klar können wir!

Dabei entstanden mehrere wunderschöne Vitrinen, mit einem Fussgestell aus Schwarzstahl, Ablageflächen aus Eiche und MK 600-Vitrinenaufsätzen. Beleuchtet werden die Vitrinen mit MK OptiLight 02, dem umlaufenden LED-Licht im Aluminiumkühlprofil. Die Präsentationsfläche ist aus hinterlackiertem mattem Glas, wie bei allen unseren Standardvitrinen.




Theken haben in einem Ladengeschäft eine sehr wichtige Rolle. Nicht nur, dass sie Vitrinen sind und der Produktpräsentation dienen, meist werden sie auch als flexibler Beratungsplatz verwendet.
Gleich das erste Projekt ist eine Theke, ein Kassentresen, eine Eventbühne, ein Beratungsplatz, und vieles mehr zugleich. Hier sind tatsächlich ein Waschbecken, ein Kochfeld und ein Kühlschrank integriert, zusätzlich zu der Kassenanlage, dem Verpackungsbereich, dem Hochtisch, dem Stehtisch und der Vitrine.

Eine Thekenanlage kann auch aus drei Teilen bestehen, links und rechts jeweils eine Thekenvitrine, geteilt durch eine höhere Vitrine. Hier war auf der Rückseite die Kassenanlage versteckt. Leider gibt es von diesem schönen Projekt keine Bilder nach der Fertigstellung, so müssen wir uns mit dem Entwurf zufrieden stellen.


Aussergewöhnliche Produktpräsentation verschiedener Theken in einem Schmuckladen in London, die lange Thekenanlage an der Wand mit den kleinen aufgesetzten Vitrinen (könnte auch im Raum stehen), im Schaufenster der dicke Balken mit den aufgesetzten Vitrinen (Foto aus unserer Werkstatt) und als Theke in der Mitte des Raumes ein grosser Eichebalken (massiv!) mit herausgeschnittenen Vitrinenvertiefungen.



Auch ein Auktionshaus benötigt Vitrinen, so entstand in Stuttgart eine Thekenanlage bestehend aus Profilvitrinen und den dazu passenden Thekenvitrinen. Damit die Thekenanlage von der Rückseite nur durch die Mitarbeiter zugänglich ist, wurden auf beiden Seiten der U-förmigen Anlage Glastüren installiert.



Unsere beliebte MK Thekenvitrine mit Auszug und Stauraum wurde bei der nächsten Thekenanlage in L-form angeordnet, als Highlightpräsentation eine Sockelvitrine mit MK OptiLight 06, dem Diamantdrehlicht. So funkelt hier der Schmuck besonders toll. In den Theken wird die Ware mit MK OptiLight 02 (umlaufendes LED-Licht im Aluminiumkühlprofil) beleuchtet. In der Verlängerung der Anlage ist ein Beratungstisch im selben Material wie die Thekenanlage.



Auch aus Elementen unserer MK 300 Serie lassen sich Thekenanlagen gestalten, hier ein etwas älteres Beispiel. Die MK 300 Serie besteht aus Vitrinenelementen die oben und unten ein Aluminiumprofil haben, dazwischen der Glasteil. Die Vitrinen haben hier furnierte Sockel, die zusammen mit den “Dächern” eine individuelle Note verleihen, was sicherlich Geschmackssache ist. In einem neutraleren Material sowie ohne Dach ….

In Luxemburg dafür steht diese zeitlose Kombination aus Kassentresen und Thekenvitrine.

Und in Schwäbisch Hall der kleinere Bruder in schwarz, auch mit Kassentresen und Vitrine.


Vor mehreren Jahren entwickelten wir die MK Stele auf Kundenwunsch, und seitdem ist diese minimalistische Stele auch schon von weiteren Kunden entdeckt worden. So stehen Exemplare in Rathäusern, Museen, einem Schloss, auf Messen und in Firmen zur Firmenpräsentation.

Die Stele besteht aus einem festen Stahlrahmen, der in Wunschfarbe gepulvert wird, nur die Materialstärke ist an den Seiten sichtbar. Beidseitig eingelegt sind Aluverbundplatten, die mit der gewünschten Grafik beschriftet werden und leicht auszutauschen sind. Sie haben keinen Grafiker? Kein Problem, auch diese Leistung übernehmen wir gerne für Sie.


Und die Krone? Ein Kunde wünschte sich eine Produktpräsentationsplattform die zur Corporate Identity passt, die aber leicht und neutral genug ist damit sie auch zu deren Kunden mitgenommen werden kann. Und so entstand die Stele mit der grünen Krone :-)

Das Europäische Hansemuseum hat nach den Vitrinen für die Dauerausstellung auch Vitrinen für die Sonderausstellung “Silber” benötigt. Die Bilder, die wir aus der Ausstellung erhielten zeigen, wie unauffällig grosse Vitrinen sein können, und damit die perfekte Bühne für interessante Exponate sein können.
©Olaf Malzahn
©Olaf Malzahn
©Olaf Malzahn
©Olaf Malzahn
©Olaf Malzahn
©Olaf Malzahn

Die Vitrinen sind 1.750 mm breit, 890 mm tief und 1.940 mm hoch. Die komplette vordere Scheibe mit der Breite von 1,75 m ist als Drehtür ausgebildet. Die Scharniere sind möglichs filigran gehalten, und stehen mit ca 5 mm nur ganz wenig vor der Vitrine aus.




Das Schloss ist unsichtbar unter der Vitrine angebracht. Auch unter der Vitrine befindet sich die Klappe für das Artsorb.



Die Beleuchtung ist ein Relingsystem mit sehr filigranen Strahlern, die magnetisch gehalten werden und somit jederzeit werkzeuglos umplaziert werden können.

Die Wanderausstellung vom Leo Baeck Institute, die von Studio Andreas Heller Hamburg konzipiert wurde, tourte 2016 durch die ganze Republik. Sie bestand aus Stellwänden mit aufgesetzten Leuchten, einer Vitrine und einer Sitzbank.

Das Leo Baeck Institut (LBI) ist eine außeruniversitäre Forschungs- und Dokumentationseinrichtung für die Geschichte und Kultur des deutschsprachigen Judentums mit drei Teilinstituten in den Zentren der jüdischen Emigration in Jerusalem, London und New York City. Quelle: Wikipedia



Die Vitrine, eine Profilvitrine aus 32 mm Aluminiumprofil, oben und unten jeweils eine 120 mm hohe Zarge. Damit die vordere Scheibe keine störenden Elemente aufweist, wurden die Seiten als Drehtüren ausgebildet. Die Rückwand ist aus Aluminiumverbundplatten, die mit einer Grafik bezogen sind. Im Deckel sind 12 MK OptiLight Spot Focus, fokusierbare Spots eingelassen, damit die Objekte im Innern der Vitrine gut ausgeleuchtet werden können. Hier noch nicht dargestellt sind die 3 Innensockel, die aus konservatorischen Gründen aus schwarz gepulvertem Metall ausgebildet wurden.



Die Stellwände bestanden aus einem Rahmen aus Aluminiumprofil, den wir zusammen mit den Auslegefüssen in schwarz pulverten. Die Füllungen waren aus Stoff, mit Grafik, Text und Bildern bedruckt. Umlaufend ist ein Gummikeder eingenäht, welches in das Aluminiumprofil gesteckt wird.
Die Leuchten waren eine Sonderanfertigung auf Kundenwunsch, aus Metall gefertigt und schwarz gepulvert, mit jeweils 5 MK OptiLight Spot Focus, fokusibaren Spots. Diese wurden auf die Stellwände jeweils aufgeschraubt, die Stromzufuhr erfolgte in der Stellwand.


Die Bank besteht aus den selben Bestandteilen wie die Vitrine, aus 32 mm Aluminiumprofil und 120 mm Zargen. die komplette Bank wurde schwarz gepulvert und mit Füssen versehen. Vollflächig fest verklebt wurde die Filzauflage in mittelgrau.


Vor einiger Zeit erreichte uns ein Hilferuf von Juwelier Depperich:
Vielen Dank für die tolle Zusammenarbeit und die Super Ausführung, die Vitrinen sehen noch besser aus.
Auf Grund der positiven Erfahrungen mit Ihnen möchte ich anfragen, ob Sie für uns eine Lösung für ein Beleuchtungsproblem während unserer Veranstaltungen haben. Wir stellen drei Vitrinen zusammen. Leider ist die Fläche nicht schön ausgeleuchtet.
Da fällt Ihnen doch sicher etwas ein :-)

Ja sicher fällt uns da etwas ein! Zahlreiche Varianten und Möglichkeiten wurden durchdacht, von der Wand abgehängt, auf dem Boden freistehend, Auf die Präsentationsfläche aufgestellt… Es gab die Vorgabe, dass die Fläche möglichst perfekt ausgeleuchtet werden sollte, schnell auf- und abbaubar, wenn möglich werkzeuglos auf-und abbaubar, in sich stabil wenn aufgebaut, möglichst klein wenn nicht aufgebaut, trotzdem immer flexibel,…

Es waren ja doch über 3 Meter zu überspannen, diese Distanz bestimmte zusammen mit der Größe der Lichtmodule den Querschnitt der Aluminium-Quadratrohre.
Diese sind mit Eckwinkeln im Inneren des Rohres verbunden und lassen sich durch eine Steckverbindung werkzeuglos aufbauen. Die Füsse Enden mit jeweils einer Aluminiumplatte, die als Standfuß dient.
Im horizontalen Profil sind zahlreiche Bohrungen aus denen die LED-Module herausleuchten. Die einzelnen LED-Punkte sind nicht mit einer Abdeckung abgedeckt, so können die Brillianten unter der Beleuchtung sehr gut funkeln.

Vor einer Woche war das erste Event mit der neuen Beleuchtung, und das Licht gefällt allen sehr gut!


Neben dem Schaufenster ist die Vitrine die wichtigste Präsentationsmöglichkeit des Fachhändlers für seine Produkte. Holger Müller verrät in der Ausgabe 06/2017 vom Blickpunkt Juwelier, wie die Vitrine auch bei einem hochwertigen Juwelier funktioniert.

Zum Geburtstag von Johann Sebastian Bach am 21.03.2017 wurde im Bachhaus in Eisenach ein neuer Ausstellunsgraum eröffnet. Wir von MüllerKälber setzten alles daran, dass dieser Termin auch gehalten werden konnte…


Das Bachhaus ist uns nicht fremd, ganz im Gegenteil, wir kennen es in- und auswendig, haben wir doch 2007 die Museumsräume, Vitrinen und alle Sonderbauten gebaut. Auf dem nächsten Bild sieht man einen 12 Quadratmeter grossen Raum. Bisher gab es hier ein Panorama, welches auf einem Stoff gedruckt war. Davor stehen Vitrinen mit unterschiedlichsten Exponaten. Dieser Raum sollte nun umgebaut werden.

Wie lange benötigt man für ein Aufmaß von einem 12 Quadratmeter grossen Raum? Wir haben zu zweit für das Aufmaß von diesem speziellen Altbau-Raum 3 1/2 Stunden benötigt, war doch alles recht schief. Das Beste war der Boden, der auf 3 Meter ein Gefälle von 9,5 cm hatte!


Nach der Freigabe der Produktionspläne durch den Architekten Felix Becker von Studio 211 fingen wir an mit der Vorproduktion der Elemente. Es wurden gleich große Rahmen für die Wandverkleidung gebaut, die vor Ort während der Montage nur oben zu der


Vor die Wandunterkonstruktion wurden drei Vitrinenbänder montiert, die den ganzen Raum umlaufen. Die Wandverkleidung wurde mit einem schwarzen Stoffbehang versehen, welcher den Raum fast komplett abdunkelt. An die zwei Raumöffnungen wurden schwarze Vorhänge angebracht, so dringt aus dem angrenzenden Zimmer auch kein Licht ein und man kann sich auf das Wesentliche konzentrieren.


Die Vitrinen sind innen auch komplett schwarz lackiert. Der vordere Abschluß sind jeweils Einstellscheiben. Es wurden weitestgehend auf Glasstöße verzichtet, lediglich die 3 Meter lange Scheibe musste ein Mal geteilt werden.


Die Beleuchtung der Exponate erfolgt über unzählige MK OptiLight Spot Focus – Spots. Diese lassen sich mehrfach verstellen. Sie sind schwenkbar, und auch der Lichtkegel lässt sich verstellen, je nach Objekt kann der Kegel eng oder weit sein.
Die Beschriftungstafeln sind ebenfalls aus Glas ausgeführt und mit MK OptiLight hinterleuchtet. Die Steuerung der kompletten Licht- und Audiotechnik erfolgte durch die Firma Setis.

Alle Fotos des fertiggestellten Raumes von Felix Becker.
Weitere Informationen zur neuen Dauerausstellung: “Bachs innere Welt“
Kundenwunsch: möglichst dünnwandige Vitrinen aus Metall, die auch magnetisch sind, mit LED-Beleuchtung die die Schmuckstücke perfekt ins Szene setzt. Da hat sie mit MüllerKälber die richtigen gefunden, denn exakt dies konnten wir umsetzen.

Die innenarchitektonische Gestaltung stammt aus dem Innenarchitekturbüro Maurice Mentjens aus Holland. Die Wandverkleidung ist nicht etwa wie man meinen könnte, eine Tapete, sondern einzelne verschieden Breite Panele, mit unterschiedlichen Materialien, Stoffen, Farben bespannt!




Die Vitrinen für Lilly Zeligman wurden in zwei unterschiedlichen Größen ausgeführt, 400 x 400 x 260 mm und 600 x 400 x 260 mm (Breite x Höhe x Tiefe). Aus dünnem Stahl gelasert und gekantet, an den Ecken geschweisst und dann pulverbeschichtet mit mattem Pulver in grau. Die Beleuchtung MK OptiLight 02, dem LED-Band im Aluminiumkühlprofil, befindet sich umlaufend an der vorderen Kante der Vitrine. Dreiseitig in neutralweiss und um ein paar Highlights zu setzen unten einen Streifen in warmweiß.

Nach Fertigung der Vitrinen gefiel der Kundin die Reflektion der Beleuchtung auf der Rückwand nicht. Leider ist matt nicht ganz reflektionsarm, sondern ein leichter Glanzgrad bleibt bestehen. Um die Reflektion zu schlucken bespannten wir eine Metallplatte mit speziellem Stoff aus dem Museumsvitrinenbau und befestigten diese mit Magneten an die Rückwand.

Abschließend bleibt zu sagen, dass wir die Beleuchtung in der vorderen Vitrinenkante nicht uneingeschränkt empfehlen können. Es entsteht ein weniger beleuchtets Loch vorne in der Mitte, welches nicht entsteht, wenn die Beleuchtung von vorne kommt. Allerdings muss jede Situation in der jeweiligen Vitrine einzeln betrachtet werden, und natürlich auch die Absicht, welche Objekte wie beleuchtet werden sollen.